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Simulierte Weltpolitik, wieder von Angesicht zu Angesicht

Vom 16. bis 19. November nahmen neun Schülerinnen und Schüler der Geschichts- und Debattier-AG unserer Schule wieder an der Model United Nations Konferenzsimulation der Universität Siegen teil. Anders als während der digitalen Konferenzen der letzten zwei Jahre, stand in diesem Jahr aber eine Fahrt nach Siegen zur Universität Siegen an. Unsere Schülerinnen und Schüler schlüpften dabei in die Rollen der UN-Abgeordneten von Belgien, Tunesien, Irland, Österreich, Süd-Korea, Indonesien und der Vereinigten Arabischen Emirate.  Außerdem übernahmen ein Schüler und eine Schülerinnen Rollen in der Simulation der internationalen Presseberichterstattung Begleitet wurden sie von Herrn Fernholz und Herrn Lütticke, die auch die Vorbereitung innerhalb der Schule übernommen hatten.

Innerhalb der Konferenzen wurde zum einen die Generalvollversammlung der Vereinten Nationen simuliert, die über den Zugang junger Generationen zu Bildung debattierte, sowie die International Atomic Energy Agency, die Lösungen zum Erhalt der Sicherheit von Atomkraftwerken in Krisenregionen suchte.

Am Ende vier arbeitsreicher Tage standen hart erarbeitete politische Kompromisse und Auszeichnungen als „die überzeugendste und mitreißenste Delegation“ für unseren Abgeordneten von Indonesien, sowie „die Delegation mit dem längsten Atem um den meisten Reden“ für die Delegation der Vereinten Arabischen Emirate.

Im Rückblick war es eine interessante Zeit mit vielen neuen Erfahrungen:

„Es ist so was ganz anderes als in der Schule, wir haben in Politik schon mal über die Vereinten Nationen geredet, aber das ist schon was ganz anderes, dass dann quasi live zu erleben.“

„Eine interessante Erfahrung, die man auf jeden Fall gemacht haben sollte. Ich werde nächstes Jahr auf jeden Fall wieder mitfahren“

„Es war einfach cool. Ich hatte zuerst gedacht, dass es schwieriger wäre die ganze Zeit Englisch zu reden, aber nach kurzer Zeit ging das total einfach, weil wir einfach mit allen Englisch gesprochen haben und nirgendwo mehr Deutsch zu hören war.“

 

Die gesamte Geschichts-AG bedankt sich auch beim Förderverein unserer Schule, ohne dessen großzügige Unterstützung diese Fahrt nicht möglich gewesen wäre.